Agathe Nisple

Als selbständig tätige Kulturvermittlerin arbeite ich in einem breiten Feld von Gegenwartskunst und Architektur.

Ein grosses Interesse gilt dem Spannungsfeld zwischen appenzellischer Tradition und aktuellem Zeitgeschehen, insbesondere beschäftigen mich Fragen, wie wir in unserer Randregion die kulturellen Gegebenheiten mit den Anforderungen der Gegenwart verknüpfen können. Als ursprüngliche Nicht – Appenzellerin habe ich mir immer einen Aussenblick bewahrt. Kunst ist für mich die konstruktivste Verbindung in die Welt.

 

Ich engagiere mich gerne in der Entwicklung von kulturellen Ideen und Strategien, plane Ausstellungen, gebe Editionen heraus, pflege einen Kunstkiosk oder arbeite im Team für grössere temporäre Konzepte. Meine Tätigkeiten umfassen Beratung, Gestaltung, Planung, Baubegleitung, Jurierungen und die Erarbeitung von Gesamtkonzepten für ausgesuchte Veranstaltungen. Gezieltes Zusammenführen verschiedener Disziplinen, z.B. Kunst und Wirtschaft, gehört zu den speziellen Herausforderungen und daraus können sich erfahrungsgemäss spannungsvolle Lösungen ergeben.


Agathe Nisple

zum Tätigkeitsfeld

Foto: Bruno Augsburger

Appenzeller Tagblatt, 01.02.2012, GUIDO BERLINGER-BOLT

 

Heimat erarbeitet

Agathe Nisple, Intellektuelle, Weltbürgerin – Appenzellerin. Die Heimat indes wurde ihr nicht in die Wiege gelegt oder genetisch vererbt; vielmehr musste sie sich die Heimat selber erarbeiten, erlesen, erdenken, erfragen. Ihre Eltern zogen von auswärts nach Appenzell – und hier bleibt man lange eine Fremde, ein Fremder. Dieses Erarbeiten von Heimat sei letztlich prägend für ihr ganzes Leben geworden, sagt Agathe Nisple. Also: Kindheit und Jugend in Appenzell, Studium in Fribourg, Rückkehr und Heirat. Damit sei klar gewesen, dass sie den Rest ihres Lebens in Appenzell verbringen würde, sagt sie, und sie begann sich mit dieser Heimat, mit den Menschen auseinanderzusetzen. Sie sagt aber auch: «Mein Ursprung legte mir einen Aussenblick in die Wiege, um den ich froh bin.» Sie schaue mit anderen Augen auf die Heimat, vielleicht auch mit einem anderen Respekt. Dabei war die Kunst immer die zentrale Verbindung in die Welt; oder anders formuliert: Sie holte sich eine ganze künstlerische Gedankenwelt nach Appenzell. Durch den engen Kontakt mit dieser anderen Welt habe sie ihre Offenheit und ihre Neugierde behalten können, sagt sie.

Appenzell ist Austausch

Mit diesen Merkmalen verkörpert sie letztlich das Appenzellische schlechthin: Immer waren es Einflüsse, Strömungen von aussen, die im Innern neue Impulse freisetzten – Söldnerkriege, Gegenreformation, Tourismus. Agathe Nisple hilft, diese Tradition von Übernahme, Übersetzung, Umsetzung fortzuführen, sie ist geradezu eine Treiberin – oder eben: Tänzerin auf vielen Hochzeiten. In erster Linie verstehe sie sich als Vermittlerin von zeitgenössischer Kunst. «Ich bin keine Netzwerkerin», sagt sie. Das Netzwerk habe sich einfach so ergeben. Das wundert einen allerdings nicht, wenn man ihr Tun und Schaffen überblickt: eine eigene Galerie in St. Gallen (bis 1999), diverse Publikationen, Mitgründerin der Kunstwerkstatt Hoferbad, Appenzell, und Mitglied der kantonalen Heimatschutzkommission AI (1987– 1998) und der kantonalen Denkmalpflege (1991–2001), Mitgründung der IG Art & Appenzell (1995), Mitglied der Ausserrhodischen Kulturstiftung (1989–2004), Gründung des Forums Agathe Nisple (2001), Gründung der privaten Stiftung Kunst und Appenzell und des Kleinstausstellungsraums Agathe Nisple Station (beide 2005), Idee, Konzept und kuratorische Mitarbeit bei der Ausstellung «För Hitz ond Brand» (2007), Mitglied der Konzeptgruppe des Ausserrhoder Kulturblatts Obacht (seit 2008).

Wegweisend für Kultur-Innerrhoden waren insbesondere die von Agathe Nisple mitkuratierten Ausstellungen «Von der Notwendigkeit der Kunst» (1995) und «Wahlverwandtschaften» (1998). Kunst ist kein Beruf, sondern eine Lebensform – dies trifft bei Agathe Nisple im besonderen Mass zu. «Eine Haltung», sagt sie. Dazu gehört immer auch die Diskussion – oft am aussergewöhnlich grossen Esstisch in ihrem Haus in Appenzell. «Vieles», sagt Agathe Nisple, «vieles wird mir erst jetzt mit dem Förderpreis der IBK bewusst.» Etwa dies: Eine Galerie, wie sie sie 1987 in St. Gallen für zeitgenössische Kunst eröffnete, wäre damals in Appenzell unmöglich zu leiten gewesen; heute wäre sie es! Sie weiss, dass im Vergleich zu früher ein weitverzweigtes Netz an Künstlerinnen und Künstler besteht. Sie spürt auch, wie gerne sich junge Künstlerinnen und Künstler traditionellen Themen zuwenden, das Land neu sehen, Heimat neu interpretieren.

Kunst: Selbstverständlich

Dazu habe auch die IG Art & Appenzell beigetragen: «Diese neue Plattform im öffentlichen Raum verschaffte uns gegen Ende der 1990er-Jahre plötzlich Luft.» Just dies ist Agathe Nisples Anspruch an ihren Beruf und an sich selber: «Begegnungen mit Kunst sollen im öffentlichen Raum zur Selbstverständlichkeit werden.» Und dies nicht ohne Grund: Der Beitrag der Kunst an die Gesellschaft, bringt Agathe Nisple ihre Überzeugung kurz und bündig auf den Punkt, «die Kunst denkt nicht in herkömmlichen Systemen; sie blickt von einem anderen Standpunkt aus, liefert neue Antworten, hinterfragt immer und immer wieder die Wahrnehmung».


Angaben zum Lebenslauf

Agathe Nisple

1955 | geboren in Appenzell AI

1976 - 1981 | Universität Freiburg, Studium der Kunstgeschichte

1984 | Publikation Kulturführer Appenzell

1987 - 1999 | Galerie Agathe Nisple in St. Gallen
- verschiedene Publikationen mit jungen Künstlerinnen und Künstlern

-1987 | Mitgründung Kunstwerkstatt Hoferbad, Appenzell
- Kuratorische Arbeit in verschiedenen Projekten (u.a. Roman Signer, Monika Dillier)

1987 | Leitung Jury der Ausstellung «Appenzeller Kunst Heute» in Herisau

1987 - 1998 | Mitglied der Kantonalen Heimatschutzkommission AI

1989 - 2004 | Ausserrhodische Kulturstiftung, Gruppe Kunst und Architektur
- Aufbau Kunstförderung
- Diverse. Ausstellungen, u.a. «Heimspiel» im Zeughaus Teufen AR
- Symposium Kunst und Öffentlicher Raum
- Projekt mit Costa Vece zu 600 Jahre Schlacht am Stoss (Postkartenedition)

1991 - 2001 | Mitglied der Kantonalen Denkmalpflegekommission AI

1995 | Mitgründung IG Art & Appenzell
- Kuratorische Leitung Art & Appenzell «Von der Notwendigkeit der Kunst»

1998 | Kuratorische Mitarbeit Art & Appenzell «Wahlverwandtschaften»

1999 | Wahl in den Vorstand Kunst Halle St. Gallen

2004 - 2009 | Präsidentin Kunst Halle St. Gallen

1999 | Wahl in die Feuerschaukommission (u.a. Baukommission Appenzell)
- Delegierte der Planungskommission Dorfgestaltung Appenzell

2007 | Organisation eines externen Beratergremiums «Zukunftsbild Appenzell»

2001 - 2014 | Forum Agathe Nisple an den Appenzeller Kabarett Tagen
- Gastronomisches Konzept mit Bau, Raumgestaltung und integriertem Kunstprojekt

2003 - 2008 | Mitglied im Redaktorenteam «kultur appenzell», der Kulturseite der Appenzeller Zeitung

2003 | Planung und Organisation Jubiläum Raiffeisenbank Appenzell
- Festort mit den KünstlerInnen Studer / van den Berg und Lang / Baumann
- Festschrift mit Künstlerischen Beiträgen von Florin Kompatscher

2004 | Konzept und kuratorische Mitarbeit der Ausstellung «Frauenaufzug» im Zeughaus Teufen, Auftrag der Frauenzentrale AR zum 75 Jahr Jubiläum

2005 | Gründung der privaten Stiftung Kunst und Appenzell (Förderung zeitgenössischer Kunst)

2005 | Gründung Agathe Nisple Station, ein Kleinstausstellungsraum im Zentrum von Appenzell

2007 | Idee und Konzept FÖR HITZ OND BRAND, Zeitgenössische Kunst in Appenzeller Museen Kuratorische Mitarbeit

2008 - 2012 | Mitglied der Kunstkommission der Universität St. Gallen

seit 2008 | Mitglied der Konzeptgruppe Obacht, dem Kulturblatt des Kantons Appenzell Ausserrhoden

Publikationen ( u.a.) :
- Agathe Nisple, Reiseführer Appenzell, Ein Dorf- und Kulturführer, Appenzeller Verlag, Herisau 2001
- Beiträge in Frauen Leben Appenzell, Appenzeller Verlag, Herisau 1999
- Beiträge in Roman Signer, Weissbad- End de Wölt und andere Stationen, Appenzell 2009

Presse

Appenzeller Tagblatt, 01.02.2012

Heimat erarbeitet

Im November hat die Internationale Bodenseekonferenz (IBK) Personen für ihre Tätigkeit in der Kulturvermittlung ausgezeichnet.

GUIDO BERLINGER-BOLT

 Agathe Nisple, Intellektuelle, Weltbürgerin – Appenzellerin. Die Heimat indes wurde ihr nicht in die Wiege gelegt oder genetisch vererbt; vielmehr musste sie sich die Heimat selber erarbeiten, erlesen, erdenken, erfragen. Ihre Eltern zogen von auswärts nach Appenzell – und hier bleibt man lange eine Fremde, ein Fremder. Dieses Erarbeiten von Heimat sei letztlich prägend für ihr ganzes Leben geworden, sagt Agathe Nisple. Also: Kindheit und Jugend in Appenzell, Studium in Fribourg, Rückkehr und Heirat. Damit sei klar gewesen, dass sie den Rest ihres Lebens in Appenzell verbringen würde, sagt sie, und sie begann sich mit dieser Heimat, mit den Menschen auseinanderzusetzen. Sie sagt aber auch: «Mein Ursprung legte mir einen Aussenblick in die Wiege, um den ich froh bin.» Sie schaue mit anderen Augen auf die Heimat, vielleicht auch mit einem anderen Respekt. Dabei war die Kunst immer die zentrale Verbindung in die Welt; oder anders formuliert: Sie holte sich eine ganze künstlerische Gedankenwelt nach Appenzell. Durch den engen Kontakt mit dieser anderen Welt habe sie ihre Offenheit und ihre Neugierde behalten können, sagt sie.

Appenzell ist Austausch

Mit diesen Merkmalen verkörpert sie letztlich das Appenzellische schlechthin: Immer waren es Einflüsse, Strömungen von aussen, die im Innern neue Impulse freisetzten – Söldnerkriege, Gegenreformation, Tourismus. Agathe Nisple hilft, diese Tradition von Übernahme, Übersetzung, Umsetzung fortzuführen, sie ist geradezu eine Treiberin – oder eben: Tänzerin auf vielen Hochzeiten. In erster Linie verstehe sie sich als Vermittlerin von zeitgenössischer Kunst. «Ich bin keine Netzwerkerin», sagt sie. Das Netzwerk habe sich einfach so ergeben. Das wundert einen allerdings nicht, wenn man ihr Tun und Schaffen überblickt: eine eigene Galerie in St. Gallen (bis 1999), diverse Publikationen, Mitgründerin der Kunstwerkstatt Hoferbad, Appenzell, und Mitglied der kantonalen Heimatschutzkommission AI (1987– 1998) und der kantonalen Denkmalpflege (1991–2001), Mitgründung der IG Art & Appenzell (1995), Mitglied der Ausserrhodischen Kulturstiftung (1989–2004), Gründung des Forums Agathe Nisple (2001), Gründung der privaten Stiftung Kunst und Appenzell und des Kleinstausstellungsraums Agathe Nisple Station (beide 2005), Idee, Konzept und kuratorische Mitarbeit bei der Ausstellung «För Hitz ond Brand» (2007), Mitglied der Konzeptgruppe des Ausserrhoder Kulturblatts Obacht (seit 2008).

Wegweisend für Kultur-Innerrhoden waren insbesondere die von Agathe Nisple mitkuratierten Ausstellungen «Von der Notwendigkeit der Kunst» (1995) und «Wahlverwandtschaften» (1998). Kunst ist kein Beruf, sondern eine Lebensform – dies trifft bei Agathe Nisple im besonderen Mass zu. «Eine Haltung», sagt sie. Dazu gehört immer auch die Diskussion – oft am aussergewöhnlich grossen Esstisch in ihrem Haus in Appenzell. «Vieles», sagt Agathe Nisple, «vieles wird mir erst jetzt mit dem Förderpreis der IBK bewusst.» Etwa dies: Eine Galerie, wie sie sie 1987 in St. Gallen für zeitgenössische Kunst eröffnete, wäre damals in Appenzell unmöglich zu leiten gewesen; heute wäre sie es! Sie weiss, dass im Vergleich zu früher ein weitverzweigtes Netz an Künstlerinnen und Künstler besteht. Sie spürt auch, wie gerne sich junge Künstlerinnen und Künstler traditionellen Themen zuwenden, das Land neu sehen, Heimat neu interpretieren.

Kunst: Selbstverständlich

Dazu habe auch die IG Art & Appenzell beigetragen: «Diese neue Plattform im öffentlichen Raum verschaffte uns gegen Ende der 1990er-Jahre plötzlich Luft.» Just dies ist Agathe Nisples Anspruch an ihren Beruf und an sich selber: «Begegnungen mit Kunst sollen im öffentlichen Raum zur Selbstverständlichkeit werden.» Und dies nicht ohne Grund: Der Beitrag der Kunst an die Gesellschaft, bringt Agathe Nisple ihre Überzeugung kurz und bündig auf den Punkt, «die Kunst denkt nicht in herkömmlichen Systemen; sie blickt von einem anderen Standpunkt aus, liefert neue Antworten, hinterfragt immer und immer wieder die Wahrnehmung».

 


St. Galler Tagblatt, 07.09.2013

Von der Ledi reich beschenkt

Agathe Nisple

Feier von 500 Jahren Eidgenossenschaft des noch ungeteilten Landes Appenzell entwarf Ueli Frischknecht eine doppelgeschossige Holzkonstruktion, die sich als offene und wandelbare Plattform bewährt und Raum bietet für Bühnenstücke aller Art. Erst- und Einmaliges zum Hören und Sehen, zum Schmunzeln und Lachen, zum Denken und Nachspüren. Neues Zusammenspiel treibt ungeahnte Blüten. Bandenbilden und Komplizenschaften sind keine leeren Konzepte, sondern erweisen sich als lustvolle Herausforderungen. So entstehen Kombinationen von Musik, Kunst, Handwerk, von Alltäglichem und Ausserordentlichem. Es ist ein Fest des Miteinanders, ein verbindliches und zufälliges Ineinanderspielen von Publikum und Akteuren. Es gibt weder Türen noch schützende Hinterzimmer. Die Offenheit der Architektur lädt ein zum Kommen und Gehen. Wer auftritt, ist mit Gästen im Dialog und gleichzeitig den Geräuschen der Umgebung und der Witterung ausgesetzt und steht samt Bühnentechnik in der sich wandelnden Atmosphäre von Sonne und Licht der Tageszeit. Diese Durchlässigkeit erwies sich wie ein Konzept, nach dem das Ganze zu einem grossartigen umtriebigen Gemeinschaftswerk wuchs. Eine rundum Wachsamkeit für dieses freudige Tun gelingt nur mit Achtung, respektvollem Umgang und gegenseitiger Rücksichtnahme.

So werden wir reich beschenkt durch künstlerische Produktionen, das Unvorstellbare mutiert zur Wirklichkeit und erscheint plötzlich ganz selbstverständlich. Als Mitglied der vielköpfigen Konzeptgruppe reise ich von Ort zu Ort mit und mir fällt immer mehr auf, dass formale Normen, gesellschaftliche Abgrenzungen und Ausschliesslichkeiten auf der Ledi irrelevant werden. Man geht anders miteinander um. Beispielsweise erzählte mir eine Besucherin in Gais, sie habe auf der Ledi mehr Menschen aus Gais kennengelernt als in den vielen Jahren, seit sie dort wohne. Künstlerinnen und Künstler verbinden mit der Wanderbühne lustvoll kreative fachliche Disziplinen mit herkömmlichem Volkstum, Tradition steht nicht mehr als unantastbarer Kontrapunkt gegen zeitgenössisches Denken und Schaffen, sondern ist in die lebendige Auseinandersetzung eingebunden.

Unter dem Titel «So fremd kann Heimat sein» weitete Pascal Häusermann in Urnäsch die heimische «gute Stube» mit Beiträgen internationaler Kunstschaffender sowie von ortsansässigen Handwerkern und Sammlern zu einem vielgestaltigen, wundersamen und anmutigen Panoptikum aus, das weitläufige Fragestellungen nach persönlicher und regionaler Bindung und Identität bündelt. In Teufen vereint Emanuel Geisser künstlerische Visionen in «Vergessene Museen – Appenzell World Fair» zu einer atmosphärischen Szenerie realer und fiktiver Sichtungen und Setzungen, die endlos Themen aufgreifen. Aurelio Kopaining, geboren in Gais, und Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt haben sich als Palatti Gruppe auf unterschiedliche Weise während Monaten – das Künstlerhaus der Schlesinger Stiftung in Wald AR stand zur Verfügung – mit ihren individuellen Interessen auf die Gegebenheiten und Menschen vor Ort eingelassen. Ihre Forschungen resultieren in einem künstlerischen Archiv, das für Oberegg, den letzten Standort der Ledi, konzipiert ist.

Besuchen Sie uns, denn die Nachhaltigkeit dieses Kulturreigens besteht in den Herzen jener, die da waren und Teil davon wurden.